Coprinus - Spargelpilz Schopftintling

Heimischen Pilzsammlern ist der Coprinus unter den Bezeichnungen Schopftintling oder Spargelpilz ein Begriff. Er gilt, besonders in jungem Zustand, als guter Speisepilz. Tintlinge gehören der artenreichen Gattung der Blätterpilze an. Allein in Europa gedeihen nahezu 100 Arten, welche sich zum Großteil nur mikroskopisch unterscheiden lassen. Charakteristisch für den Coprinus ist sein schuppiger, eiförmiger Hut, welcher eine Höhe von bis zu 20 Zentimetern erreichen kann. Allen Arten gemein ist ihre Kurzlebigkeit. Binnen weniger Tage verfärben sich die weißen Lamellen schwarz und der Pilz verflüssigt sich zu einer schwarzen Substanz, welche große Ähnlichkeit mit Tinte besitzt. Der Schopftintling wächst zwischen April und November, in meist größeren Gruppen, auf nährstoffreichen Böden, an Wiesen, Wegrändern oder Rasenflächen in Wohngebieten.
Vitalpilze (wie auch Polyporus und Reishi) besitzen in den asiatischen Ländern eine lange Tradition, welche bis zu vier Jahrtausende zurückreicht. Beim Coprinus handelt es sich um einen europäischen Heilpilz, welcher in Asien nicht vorkommt. Erste Studien seiner Heilwirkung wurden 1934 veröffentlicht. Dem Mykologen Kronberger gelang es im Selbstversuch 1965 nachzuweisen, dass sich die Einnahme des Coprinus positiv auf seine bestehende Diabeteserkrankung auswirkte. Zehn Jahre später bestätigte der Kölner Wissenschaftler Rolf Siek im Tierexperiment die blutzuckersenkenden Eigenschaften des Coprinus.
Der Heilpilz Coprinus enthält eine wertvolle Zusammenstellung an Biovitalstoffen. Natrium, Magnesium, Eisen, Mangan, Zink und Kupfer bewahren den Körper vor Mangelerscheinungen. Dem Spurenelement Vanadium, einem seltenen Metall, werden insulinähnliche Eigenschaften nachgesagt. Der Schopftintling enthält weiterhin zahlreiche Vitamine der B-Gruppe. Daneben ist er auch einer der wenigen Pilze, welche wertvolles Vitamin C enthalten. Weiterhin verfügt der Coprinus über 20 freie Aminosäuren, darunter sämtliche acht essentiellen Säuren, welche der Körper nicht in der Lage ist, selbst herzustellen.
bei Vitalpilz-Shop.com bestellen Der Schopftintling ist in unseren Breiten leicht zu kultivieren, nachteilig ist jedoch seine kurze Haltbarkeitsdauer. Beim Transport und der Verarbeitung ist Vorsicht geboten, da der Pilz sich selbst auflöst. Die schonend getrockneten Furchtkörper werden zu Pulver verarbeitet. Ebenso wird auch gerne der Auricularia in der Traditionellen Chinesischen Medizin genutzt.

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